Penny Papers – Abenteuer oder eher Langeweile? (Part 1)

Sit Down! bringt ein Roll and Write mit Abenteuergarantie – aber ist das Spiel ein Abenteuer oder ist es am Ende so langweilig, dass es eher an einen entspannten Sonntag Nachmittag auf dem Sofa erinnert?

Schon beim Auspacken der drei Penny Papers Spiele musste ich feststellen, dass der Designer gute Arbeit geleistet hat, denn von außen sieht es wie ein Abendteuer Fotobuch aus und man möchte das Spiel einfach schnellst möglich öffnen und ausprobieren.
Der Tempel von Apikhabou ist das leichteste der drei Spiele aus der Serie und auch vom Alter ab 7 Jahren angegeben. [kann passieren, dass ich in Zukunft von „Teil 1“ spreche]

Wir machen die Schachtel auf und stellen fest, dass da nicht besonders viel drin ist. Ok, ein Block mit 100 Blatt und doppelseitig bedruckt. Also 50 Partien zu 4 oder 100 zu zweit?

Die Regeln knapp zusammengefasst:

Egal wie viele Spieler beteiligt sind, der Würfelwurf gilt gleichermaßen für alle! Das hat Vor- und Nachteile. Gleiche Bedingungen für alle Spieler ist an sich schon mal eine gute Voraussetzung, aber das macht es natürlich für erfahrene Spieler auch ein wenig leichter. Eingetragen werden können einzelne Zahlen oder aber Summen aus zwei oder allen drei Würfeln.

Zusätzlich zum Block kommen 3 größere Holzwürfel jeweils mit den Zahlen 1 bis 5 und einem Sondersymbol.
Zum einen ist da in Lila der Kopf von Penny Papers, der uns erlaubt einen beliebigen Wert in unser Blatt einzutragen. Zum Anderen der Dietrich (oder Schlüssel) von unserem Gehilfen/ Wegbegleiter Dakota Smith mit dem wir Zahlen auf verschlossene Türen schreiben können.
Die rote Mumie ist die Gefahr die im Tempel auf uns lauert, denn dann trägt ein anderer Spieler eine Mumie ein um uns eines auszuwischen und je nach Position kann das dann ganz schön fies sein. Eine Mumie lässt sich nur mit einer angrenzenden „9“ besiegen um so Pluspunkte statt Minuspunkte am ende des Spiels zu bekommen.
So wird reihum gespielt bis alle weißen Felder eingetragen sind.
Dann folgt die Auswertung für die längst zusammenhängende „Straße/ Zahlenfolge“ gibt es Punkt pro Zahl, also eine 4-5-6-7-8-9 gäbe 6 Siegpunkte. Des Weiteren erhält man Punkte für je drei zusammenhängende gleiche Zahlen (diese dürfen auch in der Straße enthalten sein) und dann noch die Punkte oder Minuspunkte für die Mumien.

Wer die meisten Punkte hat gewinnt das Spiel.

Fazit zum Tempel von Apikhabou:

Das erste Abenteuer der Penny Papers macht schon mal viel Spaß und man hofft so ein bisschen auf mehr und freut sich schon auf Skull Island 🙂
Das Spiel überzeugt durch leichte, gut zugängliche Regeln und auch durch die Varianz von Vorder und Rückseite. Dass alle Spieler den gleichen Würfelwurf nutzen hat den Vorteil, dass die Downtime nicht zu groß ist und dass alle Spieler die gleichen Bedingungen haben. Die Mumien lassen sich im Spiel zu 3 oder 4 gut eintragen indem man jedesmal um einen Spieler sein Blatt weiterreicht und so jeder mal den Spaß hat jedem anderen eines reinzudrücken.
Das ist der einzige kleine Punkt, bei dem ich mir nicht so sicher bin ob das ab 7 Jahren schon vollständig funktioniert, denn man kann schon sehr gemein spielen wenn man eine Mumie einträgt, aber pfiffige Kids bekommen das bestimmt zügig hin.

Ich kann nur sagen, dass ich dieses kleine Spiel (oder die Reihe) garantiert mit in meine Top 10 der kleinen Würfelspiele mit eingebaut hätte wenn ich das Spiel da schon gehabt hätte. Auch in meiner Urlaubs Challenge hätte ich es mitgenommen, denn mit 7 Würfel (Penny ist immer gleich) könnte man wenn man einige Spielpläne laminiert, so noch 3 Weitere interessante Spiele mit in den Urlaub nehmen!

 

Das Abenteuer auf der Totenkopf Insel findet ihr hier.

Das Abenteuer im Tal von Wiraquocha findet ihr hier.

Danke an SitDown! für die Rezensionsexemplare!

2 Gedanken zu „Penny Papers – Abenteuer oder eher Langeweile? (Part 1)

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