Moorea – Kartenspiel für die Familie

Willkommen in der Südsee…
Wir sammeln FIsch, Palmen, Ton, Holz und Muscheln um diese gegen wertvollere Güter oder Werkzeuge zu tauschen um so an die wertvollen Siegpunkte zu kommen.
Moorea ist eine Fühjahrsneuheit von dlp games vom Autor Reiner Stockhausen (bekannt durch Spiele wie: Altiplano der Orleans)

Glücksfaktor? vorhanden
Illustration? durchdacht und verständlich
Regeln? leicht erlernt

Eigentlich lässt sich das Spiel in 3 Minuten erklären:
Wer an der Reihe ist zieht 1 Karte vom Nachziehstapel, danach entweder eine Ware kaufen (entweder Punkte/ Markt/ bessere Güter/ Produktion) oder ein Werkzeug.
Alternativ dazu kann man auch zwei Handkarten auslegen und eine einfache Ressource von der offenen auslage dafür nehmen. Geht nichts oder möchte man nicht, dann passt man.
Am Ende des Zuges muss man das eigene Handkarten Limit überprüfen, denn mehr als 6 Karten darf man nicht auf der Hand haben.
So wird reihum gespielt bis die Auslage nicht mehr gefüllt werden kann, dann ist jeder nochmal dran.

Moorea lässt sich recht einfach erlernen. Die Symbole auf den Karten erleichtern einem das Verständnis beim Spielen.
Alles ist klar und deutlich dargestellt und daher gibt es wenig bedarf für Nachfragen. Auch kann man die funktionen der einzelnen Karten dann erklären wenn diese aufgedeckt werden,
dann kann man sehr schnell los spielen und muss nicht lange erklärern.
Das schöne an Moorea ist, dass ein gewisser Tiefgang im Spiel enthalten ist, der genau das richtige Maß hat, dass es interessant, aber weder zu schwer noch zu leicht (langweilig) ist.

Für mich ein schönes Familienspiel mit einem kleinen ABER: in den gespielten Partien hat sich mehr und mehr herausgestellt, dass das Werkzeug ‚Karren‘
wenn ein Spieler diesen früh im Spiel erwerben kann extrem mächtig ist und das Spiel quasi entscheidet, da der Spieler dann statt einer Karte sogar 2 Karten ziehen darf.
Passiert das in der Mitte des Spiels, dann sind die Auswirkungen (gerade bei 4/5 Spielern) nicht so extrem, allerdings bei kleinerer Spieleranzahl und im frühen Verlauf des Spiels kann das schon spielentscheidend sein.Vll. hätte man die Karte auch erst später „freischalten“ sollen, damit diese nicht so stark ist.
Im Prinzip müsste man darauf hinspielen, diese in den ersten 3 Runden zu bekommen. Sollte sich das herausstellen, dass das sich bewahrheitet, dann müsste man über eine Regelanpassung nachdenken.
Soweit zur Spielvorstellung von Moorea.

Danke an dlp games für das Rezensionsexemplar.

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